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Karten geben bei Omaha Hi/Lo
Das Ziel von Omaha
Hi/Lo ist es, mit zwei von vier Karten auf der Hand des Spielers und
drei von fünf Gemeinschaftskarten das höchste (High) und das
niedrigste (Low) Blatt zusammenzustellen. Das beste höchste Blatt
und das beste niedrigste Blatt gewinnen jeweils 50 Prozent des
Potts. Gibt es kein gewinnberechtigtes niedriges Blatt, geht der
gesamte Pott an das beste höchste Blatt.
Um als niedriges Blatt
gewinnberechtigt zu sein, muss das Blatt aus fünf nicht paarigen
Karten mit dem Wert acht (8) oder niedriger bestehen. Bei der
Bewertung eines niedrigen Blatts wird ein Straight oder Flush nicht
berücksichtigt. Es gewinnt dasjenige niedrige Blatt mit der
niedrigsten hohen Karte. Gibt es bei der hohen Karte einen
Gleichstand, gewinnt das Blatt mit der nächstniedrigeren hohen Karte
usw.
Ein gewinnberechtigtes
Blatt gibt es nur dann, wenn drei der Gemeinschaftskarten den Wert
acht (8) oder niedriger aufweisen. Asse können als niedrigste Karte
verwendet werden. Ein Spieler kann für das höchste und das
niedrigste Blatt jeweils zwei seiner Karten auf der Hand verwenden.
Vor dem
Geben:
- Die Spieler tätigen
ein Buy-In für den gesetzten Betrag.
- Die ausgewählten
Spieler setzen Blinds.
Das
Kartengebersymbol:
Der Kartengeber bei
Omaha Hi/Lo beginnt die Kartenausgabe bei dem Spieler, der gerade
das "Kartengebersymbol" hat. Mit dem Kartengebersymbol ("D") wird
angegeben, welcher Spieler der "Geber" ist. Die Karten werden zwar
von unserem Kartengeber gegeben, der Spieler, vor dessen Sitzplatz
das Symbol angezeigt wird, kann seine Karten jedoch spielen, als ob
er der Kartengeber wäre. Beim Geben der Karten an die Spieler wird
so verfahren, als ob der Spieler die Karten in einer echten
Spielumgebung austeilen würde.
Blinds:
Da für einen Spieler
das Symbol angezeigt wird, werden nun zwei Spieler gebeten, das
große oder das kleine Blind zu setzen. Ähnlich wie mit
Anfangseinsätzen soll mit Blinds sichergestellt werden, dass Geld in
den Pott kommt und so ein Anreiz für die Spieler entsteht, ihr Blatt
zu spielen. Blinds werden jedoch nur von zwei Spielern gesetzt.
Das erste Blind wird "kleines
Blind" genannt. Der Einsatz entspricht normalerweise der Hälfte des
Mindesteinsatzes für das Spiel.
In einem 2/4-Spiel
beträgt das kleine Blind also $ 1. Das zweite Blind wird "großes
Blind" genannt. Es entspricht immer dem Mindesteinsatz für das
Spiel, d. h., bei einem Spiel mit einem Einsatz von $ 2-4 beträgt
das große Blind $ 2.
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Der Spieler unmittelbar links vom Symbol setzt
das kleine Blind. Der Spieler unmittelbar links vom kleinen Blind
setzt das große Blind in voller Höhe des Mindesteinsatzes für das
Spiel.
Erste
Kartenausgabe:
Nachdem das Symbol
zugewiesen und das große und kleine Blind gesetzt wurden, können die
Karten gegeben werden. Der Kartengeber teilt die Karten
immer im Uhrzeigersinn beginnend mit
dem Spieler links von ihm aus. Jeder Spieler erhält auf diese Weise
verdeckt vier Karten. Der Spieler links vom großen Blind beginnt mit
der ersten Einsatzrunde.
Einsatz
bei der ersten Kartenausgabe:
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Der Spieler links vom großen Blind ist bei der ersten Kartenausgabe
immer zuerst an der Reihe. Der Spieler darf nicht schieben, sondern
nur aussteigen, mitgehen oder erhöhen.
Alle Spieler werden nun
nacheinander gebeten auszusteigen, mitzugehen oder zu erhöhen, bis
der Spieler erreicht wird, der das große Blind gesetzt hat. Dieser
Spieler kann nun entscheiden, wie weiter vorgegangen wird: Hat
keiner der anderen Spieler erhöht, kann er seinen eigenen Blind-Einsatz
schieben oder erhöhen.
Wenn alle Spieler die
erste Einsatzrunde abgeschlossen haben, geht es mit dem Flop weiter.
Flop:
Als Nächstes werden im
Spiel die fünfte, sechste und siebte Karte ausgegeben. Diese drei
Karten werden nicht an die Spieler ausgegeben, sondern offen in die
Mitte gelegt.
Vor dem Flop muss
zunächst jedoch eine Karte gebrannt werden. Der Kartengeber legt
eine Karte verdeckt in den Pott. Danach legt der Kartengeber drei
Karten offen in die Mitte. Dies sind die drei "Gemeinschaftskarten",
die von allen Spielern für ihr Poker-Blatt verwendet werden können.
Der Tischbereich, in dem diese Karten ausgelegt werden, wird
normalerweise "Board" genannt.
So sieht der Flop aus:
Der Flop befindet sich
jetzt auf dem "Board" und alle Spieler verfügen nun über sieben
Karten, aus denen sie ihr Poker-Blatt erstellen können: Vier "Hole
Cards", die in der Eröffnungsrunde ausgegeben wurden, und drei "Gemeinschaftskarten",
die alle Spieler verwenden können. Bei Omaha Hi/Lo muss jedes Poker-Blatt
exakt aus zwei verdeckten Karten und drei Gemeinschaftskarten
bestehen. Und so wird bestimmt, welcher Spieler an der Reihe ist:
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Nach der ersten Kartenausgabe ist für den Rest
des Spiels immer der Spieler links vom Kartengebersymbol zuerst an
der Reihe. Wenn der Spieler mit dem Kartengebersymbol aussteigt,
bleibt das Kartengebersymbol weiterhin aktiv und für den restlichen
Spielverlauf an der gleichen Position.
Der Spieler, der an der
Reihe ist, kann schieben oder einen Einsatz tätigen. Sobald ein
Spieler seinen Einsatz tätigt, können die anderen Spieler der Runde
nicht mehr schieben, sondern nur noch aussteigen, mitgehen oder den
Einsatz erhöhen.
Turn:
Beim "Turn" handelt es
sich um die vierte Karte, die auf dem Board ausgelegt wird, und um
die achte Karte, die dem Spieler zur Verfügung steht. Manche Spieler
nennen dies auch "Fourth Street". Häufiger wird jedoch die
Bezeichnung "Turn" verwendet. Auch hier brennt der Kartengeber eine
Karte und legt dann rechts neben die letzte Flop-Karte eine Karte
offen auf das Board.
So sieht der Turn aus:
Die Pik 9 ist die "Turn-Karte".
Jetzt haben die Spieler
Zugriff auf die vier Karten auf dem Board sowie auf ihre vier Hole-Karten.
Jetzt wird vom Spiel bestimmt, welcher Spieler an der Reihe ist. Es
ist immer der erste Spieler links vom Kartengebersymbol, der noch
beteiligt ist.
River:
Dann legt der
Kartengeber die fünfte und letzte Karte auf dem Board aus.
Die Flop-Karten werden zum River.
So sieht der River aus:
Jetzt befinden sich
fünf Karten auf dem Board und die Spieler verfügen über vier Hole-Karten.
Jetzt ist wieder der erste Spieler links vom Kartengebersymbol, der
noch beteiligt ist, an der Reihe. Nach dem Abschluss aller Aktionen
wie Schieben, Setzen, Erhöhen und Aussteigen beginnt der Showdown.
Wer legt
zuerst seine Karten offen?
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Der Spieler, der die Aktion durchgeführt hat oder
den letzten Einsatz, die letzte Erhöhung oder die letzte erneute
Erhöhung getätigt hat, muss seine Karten zuerst offen legen. Dies
bedeutet, dass der Spieler, der bei der letzten Karte (River) die
letzte Aktion durchgeführt hat, seine Karten als Erster zeigen muss.
Angenommen, ein Spieler gewinnt nach Standard
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Ein Spieler mit einem Gewinnerblatt muss seine Karten nicht zeigen,
wenn niemand mit seinem Einsatz mitgegangen ist.
Muss ein
Spieler seine Karten zeigen, wenn er bei der letzten Karte (River)
mit einem Einsatz mitgeht?
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Ein Spieler muss seine Karten nicht zeigen, wenn
er nicht als Letzter eine Aktion durchgeführt hat. Wenn ein Spieler
mit einem Einsatz mitgeht und feststellt, dass er nicht gewinnen
kann, kann er aussteigen. Spieler, die dieses Blatt einsehen möchten,
können den Verlauf des Blatts anfordern.
Wer
gewinnt?
Im Poker Room
entscheiden die Karten. Das bedeutet, dass der Kartengeber unter den
Blättern der Spieler automatisch das beste höchste und das beste
niedrigste Blatt ermittelt.
Blind-Regeln
für Omaha Hi/Lo
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Alle Spieler müssen den vollen Blind-Betrag
einzahlen, bevor ihnen das Kartengebersymbol zugewiesen werden kann.
Daher wird bei jedem Spiel dem Spieler, der in der letzten Runde das
kleine Blind gesetzt hat, beim nächsten Geben das Kartengebersymbol
zugewiesen.
Sollte ein neuer Spieler in das Spiel
einsteigen, gibt es drei (3) Möglichkeiten:
- Wenn der neue
Spieler sich links vom Blind befindet, kann er sich entscheiden,
ob er das große Blind setzen oder warten möchte. Wenn der Spieler
setzt, ist sein Einsatz aktiv.
- Wenn sich der neue
Spieler in der Position des großen Blind befindet, wird er auch
entsprechend behandelt.
- Wenn sich der
Spieler zwischen dem Kartengebersymbol und einem Blind befindet,
muss er warten, bis das Symbol weitergegeben wird.
Regeln
und Vorgehensweisen für ausgelassene Blinds:
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Ausgelassenes großes Blind: Wenn ein
Spieler aus irgendeinem Grund das große Blind auslässt, darf der
Spieler kein Blatt mehr ausspielen, bis er die Summe aller Blinds
nachträglich gesetzt hat. Im Spiel wird dieser Sitzplatz mit ML
markiert, um auf das ausgelassene große Blind hinzuweisen. Der
nächste aktive Spieler links von ihm wird aufgefordert, das große
Blind für die Runde zu setzen. Wenn der Spieler, der das Blind
ausgelassen hat, die Summe aller Blinds nachträglich setzt, ist
das kleine Blind "dead" und muss dem Pott hinzugefügt werden,
bevor die Karten für die Runde gegeben werden.
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Ausgelassenes kleines Blind: Wenn
ein Spieler aus irgendeinem Grund das kleine Blind auslässt, darf
der Spieler kein Blatt mehr ausspielen, bis er das kleine Blind
nachträglich gesetzt hat. Im Spiel wird dieser Sitzplatz mit "MS"
markiert, um auf das ausgelassene kleine Blind hinzuweisen.
Der große Blind wird aufgefordert, auch das
kleine Blind für das Spiel zu setzen. Außerdem wird der
nächste aktive Spieler zur Linken gebeten, das große Blind zu
setzen. Der Spieler, der das kleine Blind ausgelassen hat, kann
erst ins Spiel zurückkehren, wenn das Kartengebersymbol ihn
passiert hat. Wenn der Spieler das ausgelassene kleine Blind
nachträglich setzt, ist dieses Geld "dead" und muss direkt in den
Pott gelegt werden, bevor Karten ausgegeben werden.
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