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 Pokerspiel: SOKO  


Im Vergleich zu den üblichen Blatt-Rangfolgen gibt es bei SOKO zwei neue Kombinationen.

Straight mit vier Karten ist höher als ein Paar und besteht aus vier Karten beliebiger Farben, die eine zusammenhängende Folge bilden. Die fünfte Karte passt nicht, sodass kein herkömmlicher Straight mir fünf Karten entsteht.

Flush mit vier Karten ist höher als ein Straight mit vier Karten und besteht aus vier Karten einer Farbe sowie einer fünften Karte mit einer anderen Farbe.

SOKO-Blatt-Rangfolgen:

  • Royal Flush
  • Straight Flush
  • Poker
  • Full House
  • Flush
  • Straight
  • Drilling
  • Zwei Paare
  • Flush mit vier Karten
  • Straight mit vier Karten
  • Ein Paar
  • Höchste Karte

Karten geben bei SOKO

Vor dem Geben:

  • Die Spieler tätigen ein Buy-In in Höhe des gesetzten Betrags.
  • Die Spieler platzieren einen Anfangseinsatz im Pott. Ihr Anfangseinsatz wird standardmäßig im Pott platziert. Sie können diese Funktion im Menü für die Spieleinstellungen deaktivieren.

Erste Kartenausgabe:

Der Kartengeber teilt die Karten immer im Uhrzeigersinn beginnend mit dem Spieler links von ihm aus. Jeder Spieler erhält auf diese Weise Karten. Den Spielern wird eine Karte verdeckt und eine zweite Karte, die "Door Card" genannt wird, offen ausgeteilt. Der Spieler mit der niedrigsten Karte (Wert und Farbe) beginnt mit der ersten Einsatzrunde. Dieser Einsatz wird auch "Force" oder "Bring-In" genannt.

>> Der Spieler mit dem niedrigsten Kartenwert (mit Ass als höchstem Wert) muss den Einsatz tätigen. Falls zwei oder mehr Spieler über gleichwertige Door Cards verfügen, zählt die niedrigste Farbe als Kriterium. Die Reihenfolge der Farben ist Pik, Herz, Karo und Kreuz (Kreuz 2 ist also die niedrigste Karte). Nur in diesem Zusammenhang spielt die Farbe eine Rolle.

Dritte Karte (Third Street):

Die nächste im Spiel ausgegebene Karte ist die dritte Karte, die die Spieler erhalten. Sie wird "3rd Street" genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus zwei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. Er ist jetzt "am Zug".

>> Der Spieler mit dem besten Blatt auf dem Board ist "am Zug" und kann den ersten Einsatz der Runde tätigen oder an den nächsten Spieler weitergeben. Haben zwei Spieler gleichwertige Blätter, ist der Spieler am Zug, der am nächsten links vom Kartengeber sitzt.

Wenn ein Spieler beim Stud mit einem festen Limit (Fixed Limit Stud) bei der dritten Karte (Third Street) ein Paar offen zeigt, kann dieser Spieler das Höchstlimit des Spiels setzen, das normalerweise erst bei der vierten Karte (Fourth Street) gesetzt werden kann.

Entscheidet sich der Spieler, der am Zug ist, für den Mindesteinsatz, können andere beteiligte Spieler sich entweder für die Mindest- oder Höchsterhöhung entscheiden. Sobald ein Spieler den Höchsteinsatz getätigt hat, müssen sich alle anderen Einsätze und Erhöhungen am oberen Limit orientieren.

Einsätze bei SOKO

  • Wenn Sie keinen Einsatz tätigen möchten, dann schieben Sie und geben die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
  • Hat ein Spieler einen Einsatz getätigt, können Sie "mitgehen", "erhöhen" oder "aussteigen".
  • Wenn ein Spieler schiebt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor geschoben hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird "Check & Raise" (Schieben und Erhöhen) genannt.

Vierte Karte (Fourth Street):

Die nächste im Spiel ausgegebene Karte ist die vierte Karte, die die Spieler erhalten. Sie wird "Fourth Street" genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus drei Karten beginnt mit der Einsatzrunde. In allen Runden ab der vierten Karte (Fourth Street) müssen alle Einsätze und Erhöhungen in Spielen mit festem Limit entsprechend dem oberen Limit getätigt werden.

Fünfte Karte (Fifth Street):

Die nächste im Spiel ausgegebene Karte ist die fünfte und letzte Karte, die die Spieler erhalten. Sie wird "Fifth Street" genannt. Der Kartengeber brennt eine Karte vom Deck und teilt dann im Uhrzeigersinn jedem Spieler, immer beginnend mit dem Spieler links von ihm, eine Karte offen aus. Der Spieler mit dem höchsten Wert aus vier Karten beginnt mit der Einsatzrunde. In der fünften Runde müssen alle Einsätze und Erhöhungen in Spielen mit festem Limit entsprechend dem oberen Limit getätigt werden.

Showdown:

Wer deckt seine Karten zuerst auf?

In einem Live-Spiel zeigen Spieler, die sich gute Gewinnchancen ausrechnen, ihr Blatt normalerweise freiwillig. Manchmal möchte jedoch niemand den ersten Schritt machen. Um dies zu vermeiden, kommt bei uns folgende Standardregel zur Anwendung:

>> Der Spieler, der den letzten Einsatz, die letzte Erhöhung oder die letzte erneute Erhöhung getätigt hat, muss seine Karten zuerst aufdecken.

Dies bedeutet, dass der Spieler, der bei der fünften Karte die letzte Aktion durchgeführt hat, seine Karten als Erster zeigen muss. Wenn der Spieler, der am Zug war, geschoben hat und alle anderen Spieler auch geschoben haben, muss der Spieler, der als Erster einsatzberechtigt war, seine Karten zeigen. Wenn ein Spieler schiebt und ein anderer einen Einsatz tätigt, muss der Spieler, der den Einsatz getätigt hat, seine Karten zuerst zeigen. Wenn ein Spieler schiebt, ein anderer setzt und ein nächster erhöht, muss letzterer seine Karten zuerst zeigen.

Spieler gewinnt nach Standard. Muss das Blatt aufgedeckt werden?

>> Spieler, die einen Pott gewonnen haben, müssen ihre Karten nicht zeigen, wenn niemand mitgegangen ist.

Wenn also zwei oder mehr Spieler an einem Spiel beteiligt sind, ein Spieler einen Einsatz macht und alle anderen Spieler aussteigen, dann werden die Karten des Spielers, der den Pott nach Standard gewonnen hat, unter keinen Umständen automatisch aufgedeckt. Der Gewinner kann sich entscheiden, ob er seine Karten "zeigen" oder "nicht zeigen" möchte.

Müssen die Spieler ihre Karten zeigen, wenn sie bei der fünften Karte mit einem Einsatz mitgehen oder schieben?

>> Die Spieler müssen nur dann ihre Karten zeigen, wenn sie die letzte Aktion durchgeführt haben, also einen Einsatz getätigt oder erhöht haben. Wenn Spieler mit einem Einsatz mitgehen und feststellen, dass sie nicht gewinnen können, können sie aussteigen oder ihre Karten zeigen. Wenn aber ein Spieler, der bis zum Ende im Spiel bleibt, sein Blatt nicht zeigt, können andere Spieler das Blatt einsehen, indem sie eine E-Mail mit dem Verlauf des Blatts anfordern.

Wer gewinnt?

>> Im Poker Room "entscheiden die Karten". Der Kartengeber ermittelt das beste Blatt aus fünf Karten am Tisch und kürt den Gewinner auf der Grundlage der allgemein gültigen Rangfolge für Poker-Blätter.

>> Es ist theoretisch möglich, dass zwei oder mehr Spieler gleichwertige Blätter aus fünf Karten haben. Besteht zwischen zwei oder mehr Spielern ein Gleichstand, teilt der Kartengeber den Pott zu gleichen Teilen unter den Gewinnern auf.

SOKO – Wichtige Regeln
"Fixed Limit-Spiele"

Die Spiele mit festem Limit (Fixed Limit) folgen dem verbreitetsten Einsatzschema. Bei einem Spiel mit festem Limit bleiben die Einsätze in mehreren Runden gleich und werden zu einem festgelegten Zeitpunkt in späteren Runden geändert. Alle Einsätze entsprechen dem angegebenen Tischlimit. Bei einem 5–10 SOKO-Spiel gelten beispielsweise folgende Einsätze:

In den ersten Einsatzrunden müssen Einsatz und Erhöhungen exakt $ 5 betragen. In späteren Einsatzrunden (z. B. in der letzten Runde) müssen Einsatz und Erhöhungen exakt $ 10 betragen.

Wie wird in einem Spiel mit festem Limit ein Einsatz getätigt und erhöht?

  • Jeder Einsatz in jeder Runde erfolgt nach den Regeln für ein strukturiertes Spiel.
  • Wenn Sie keinen Einsatz machen möchten, dann schieben Sie und geben die Einsatzmöglichkeit an den nächsten Spieler weiter.
  • Macht ein Spieler einen Einsatz, können Sie mitgehen oder aussteigen.
  • Wenn ein Spieler schiebt und ein anderer Spieler einen Einsatz tätigt, darf der Spieler, der zuvor geschoben hat, den Einsatz des anderen Spielers erhöhen. Dies wird "Check & Raise" (Schieben und Erhöhen) genannt.

Wie viele Erhöhungen sind zulässig?

>> Entsprechend der allgemeinen Poker-Regel ist ein "Cap" aus drei Erhöhungen pro Einsatzrunde mit drei oder mehr Spielern zulässig. Entsteht jedoch ein "Heads Up", bei dem nur zwei Spieler im Spiel bleiben, gelten keine Einsatzbeschränkungen mehr.

  • In der Eröffnungsrunde muss ein Einsatz entsprechend dem Limit getätigt werden (Force). Der Spieler mit der niedrigsten "Door Card" muss den Mindesteinsatz tätigen oder diesen bis zum unteren Spiel-Limit "ergänzen". Hierbei handelt es sich um keine Erhöhung im herkömmlichen Sinn. Der Spieler bringt den Einsatz lediglich auf das Minimum.
  • Third Street: Hier wird der Mindestbetrag gesetzt, und alle Erhöhungen müssen diesem Betrag entsprechen.

>> Eine Ausnahmesituation bei der dritten Karte tritt ein, wenn ein Paar offen auf dem Tisch liegt. Jeder Spieler darf einen Einsatz oder eine Erhöhung entsprechend dem unteren oder oberen Limit des Spiels tätigen. Dies wird auch die "Third Street-Regel" genannt.

  • Fourth Street: Hier wird der Höchstbetrag gesetzt, und alle Erhöhungen müssen diesem Betrag entsprechen.
  • Fifth Street: Hier wird der Höchstbetrag gesetzt, und alle Erhöhungen müssen diesem Betrag entsprechen.
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